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ATELIERHOTEL, CASTEL DI TUSA BEI CEFALU - SIZILIEN (ME)/ITALIEN, SIZILIEN

Atelierhotel, Castel di Tusa bei Cefalu - Sizilien (ME)/Italien
Weltneuheit:
Einzigartiges faszinierendes Kunsthotel direkt am Meer! Mehr als Design. 40 Zimmer für Gäste, die das Außergewöhnliche suchen und die Durchdringung von Kunst und Natur schätzen.



Es ist enorm schwer, das Atelierhotel in den vorgefassten Formen eines Werbetextes zu beschreiben, da die Nomenklatur eines solchen notwendig zum Vexierbild entarten muß.
Denn: beschrieben wird mit diesem Hotel im eigentlichen Sinn kein Hotel, sondern ein Gesamtkunstwerk, eine derartige Vereinigung und Durchdringung von Kunst und Natur, dass hier im Grunde neue Begriffe formuliert werden müssen - das Wort Hotel greift in weiten Teilen überhaupt nicht, auch nicht solche wie: wunderschön, traumhaft, bildhübsch - das alles ist zwar richtig, wird jedoch sekundär vor einem Projekt, dass sich als ein Organisches verstanden wissen will. Ein Hotel, das sich als solches, sondern Erlebnisforum begreift, kann nur schwerlich sterotyp erfasst werden, denn es ist zentral Interaktion. Und so entstand auch der Begriff des Ateliers, der das Element des Tätigen, des Statthabenden ins Zentrum rückt.

Ein Gast äußerte sich wie folgt:

Kunst ist Kunst

und Alles Andere

ist Alles Andere


Ich folge im folgenden weitgehend der Beschreibung des Künstlers, der selbst mit seiner Darlegung alles andere als zufrieden ist:



Das einzigartige Atelierhotel liegt direkt an einem außergewöhnlich Abschnitt des Meers mit herrlichem kristallklaren Wasser. Es befindet sich in dem kleinen Fischerdörfchen Castel di Tusa (Messina) in der Nähe von Cefalu. Die Hotelgäste werden liebevoll aufgenommen und durch vollkommene Ruhe, traumhafte Sonnenuntergänge und die Kunstwerke von hervorragenden Künstlern unserer Zeit zu einem ganz besonders intensiven Erleben ihrer selbst, der Kunst und der Natur in außergewöhnlicher Atmosphäre eingeladen.

Normale >b>Doppelzimmer:

Das Kunsthotel liegt in Castel di Tusa, einem kleinen Ort und bemüht sich, die Gegebenheiten der Natur, des Meeres und der Sonne als Gestaltungsprinzip zu begreifen und paßt sich derat harmonisch in das Landschaftsbild ein.
Es verfügt über 100 Betten in geräumigen und komfortablen Zimmern, die mit Badezimmer, Telefon und Blumenterrassen mit Meeresblick ausgestattet sind.

Das Museumshotel bildet ein internationales und exklusives Kunstzentrum, in dem der Gast/Besucher nicht eine rein kontemplative oder unbeteiligte Beziehung zur Kunst hat. Hier wird er im Kunstwerk selbst leben, was eine ganz neue Art, die Kunst zu genießen, darstellt.

Der Künstler “Maurizio Mochetti” versucht z. B. in einem der Zimmer das Licht zu erforschen und hat deshalb die Wände Weiß angestrichen, um die roten Möbel größer erscheinen zu lassen.
Das eingeschaltete rote Licht schafft ein Gefühl großer Sicherheit und Vertrautheit, Seine Worte: "Alles versinkt mit mir im Rot-Ton,durch das große Fenster blickend gehöre ich zum Weltall"....

Jedes der Kunst-Zimmer, in ihrer Gestaltung völlig unterschiedlich, wurde von einem anderen Künstler entworfen und spiegelt räumliche Stimmungen, Kunstauffassungen, Perspektiven, die der jeweilige Künstler als valent zur Umgebung, Sonne, Licht, Natur ... empfand.

Die Geschichte des Ateliers:

Italien als Wiege der Kunst hat schon immer die Besucher mit seinen wunderschönen Landschaften beeindruckt. In der Bucht Messina-Palermo, eine der schönsten Küsten von Sizilien, befindet sich Castel di Tusa, ein kleines Dorf nahe dem Meer.

In diesem Ort befindet sich das Atelierhotel, ein Museumshotel von zeitgenössischer Kunst, das einzig in der Welt ist. Antonio Presti zeichnet als Schöpfer des Hotels und läutet so dessen Geschichte ein. An diesem Ort vereinigen sich Landschaft, Kultur und Kunst. Der Gast erlebt hier die großen Emotionen, aber auch Visionen von Sizilien.
Die Gäste werden in der eleganten Rezeption dieses Hotels, dessen drei Stockwerke in weißer Farbe gehalten sind, sofort ein Gefühl des Willkommenseins fühlen.

Das gesamte Hotel bietet Ihnen 40 Zimmer, von denen einige einen großen Balkon und blühende Blumenarrangements vor einer prächtigen Meereskulisse haben. Sie haben die Wahl zwischen "normalen" Zimmern, rustikal möbliert mit sizilianischen Fliesen, Batikbildern und Keramiktellern als Wandschmuck, oder den Künstlerzimmern, jeweils mit individueller Note von internationalen Künstlern geschaffen.

Im Restaurant kann man echte traditionelle sizilianische Speisen genießen und gleichzeitig die Werke internationaler Künstler bewundern. Gleich in der Nähe befindet sich eine gemütliche Bar, an der man Cocktails trinken kann.

Ein Utopie?

Unter der Leitung von Antonio Presti , dem Initiator des bekannten Freilichtmuseums "Fiumare del Arte" (Flußtal der Künste), wurden einst "normale" Zimmer und Räume zu Ausstellungsorten für verschiedene Kunstwerke umgestaltet.

Ein Traum ging in Erfüllung. Seine Räume wurden von den wichtigsten Künstlern unserer Zeit mitgestaltet und laden die Besucher zu einer Reise in eine andere Welt ein.

Ein Atelier auf dem Meer
Es ist eines der ausgefallendsten Hotels der Welt und mit Sicherheit ist es einzigartig. Ausserdem gefällt seinem Besitzer und Schöpfer Antonio Presti die Bezeichnung Hotel gar nicht, denn es ist vielmehr lebendiges Kunstwerk, in denen die Gäste selbst zum lebendigen Inventor von Raumkunst werden.

Das Atelierhotel ist eigentlich schon ein Museum, eine Kunstgalerie die direkt aufs Meer blickt. Die Zimmer sind von einigen der bekanntesten Künstler unserer Zeit kreiert worden; vom Japaner Nagasawa bis zu Fabrizio Plessi, von Pietro Dorazio bis zu Michele Canzoneri.

Hier, im Gegensatz zu anderen Hotels, beginnt die die Tour nicht von der Lobby ins Innere, sondern durchläuft das ganze Hotel, alle Zimmer und Flure, sogar die Essräume. Endlich wird keine Distanz mehr zwischen Kunst und Betrachtern entwickelt: hier wird die Kunst nicht nur betrachtet sondern man lebt mit ihr, in ihr.

So kann es passieren dass man in einem flossförmigen Zimmer schläft, in dem es, mit der Hilfe von 20 Monitoren, so scheint, als ob man wirklich auf dem Meer ist. Dieses Zimmer wurde von Fabrizio Plessi erschaffen. Es kann aber genau so gut vorkommen das man im Zimmer übernachtet das von Nagasawa kreiert wurde, dann schläft man in einer mystischen Zelle ohne elektrisches Licht, ohne Schränke, ohne Nachttische, nur Kerzen. Man kann ausserdem ins Zimmer des Propheten geraten. Ein jemenitischer Raum den Dario Bellezza, Adele Cambrìa und Presti selbst Pierpaolo Pasolini gewidmet haben. Alles in Erde und Stroh mit einem Bett das an ein Gemälde von Masaccio erinnert. Das Badezimmer ist ein richtiges Wasserspiel, dank vielen verrosteten Rohren die durch den ganzen Raum gelegt sind und durch kleine Löcher alles nassspritzen.

Insgesamt sind es 15 Zimmer die von unterschiedlichen Künstlern dekoriert wurden. Wer aber lieber auf diese Art von Kunst verzichten möchte sollte wissen, dass es auch "normale" Zimmer gibt, in denen die Kunst zwar existiert, aber nur in Form von Skulpturen, Gemälden und anderen traditionellen Kunstwerken.

Im Atelierhotel werden ausserdem Ausstellungen von jungen Künstler organisiert und Keramikkurse gehalten. Im Umfeld des Hotels sollte man S.Stefano di Camastra, bekannt für seine bunte Keramik, nicht verpassen und die Fiumara d’Arte, ein Freiluftmuseum welches immer noch vom selben Schöpfer stammt wie das Atelierhotel selbst (von dem ausserdem noch der Treno dei Poeti und das Casa Stesicorea in Catania stammen). Hier findet man riesengrosse Monumente von Künstlern, die alle entlang des Meeres und der Flüsse in der Gegend von Nebrodi aufgestellt wurden.

Pressestimmen Frankfurter Allgemeine zu einer Kunstaktion von Presti:

Es war eine schöne Szene, als sich am Abend auf der “Piazza Duomo“ von Pettineo achtzig Künstler und die Familien des kleinen Ortes gegenüberstanden.


Einen Augenblick lang nur wurde über die groben Gemälde gesprochen, die dutzendweise vor der Kirche auf dem Boden lagen und von den Geländern der Balkone und der Treppenstufen herunterhingen, wurde analysiert und interpretiert, dann fielen sich die Menschen in die Arme, küßten sich und lieBen den Tränen freien Lauf. Volk und Kunst waren zusammengekommen. Die Maler hatten neue Freunde gewonnen, und die Dorfbewohner waren zu Kunstsammlern geworden – denn die Bilder blieben im Ort.

“Ein Fest zur Freiheit der Kunst“ nennt der Mäzen Antonio Presti die Veranstaltung in seinem Gebursort an der Nordküste Siziliens. Er verstht sie als Herausforderung des üblichen Galeriebetriebs. “Wahrend dort Bilder nach Zentimetern verkauft werden“, sagt er, “verschenke ich sie nach Kilometern“. Dazu hat er num zum zweitenmal eine mehr als einen Kilometer lange Leinwand in den engen und steilen Gasses des Bergdorfes ausrollen lassen und Künstler dazu eingeladen, sie zu bemalen. Vierzig Maler – die meisten kamen aus Ialien, einige aus Frankreich und Deutschland – finanzierte er die Reise und die Übernachtungen; aus Sizilien durfte teilnehmen, wer immer Farbe und Pinsel mitbrachte.

Die StraBen wurden zum groBen Freiluftatelier, das Malen zu einer Art Volksfeier. Überall drängten sich Künstler und Neugierige, wurde debattient und bestaunt. Nur am frühen Nachmittang war der Ort verwaist. Da saBen die Maler bei den Dorfbewohnern in den Häusern und aBen mit ihnen zu Mittag. Zum Dank wurder sie ihnen später ihre Arbeiten überlassen, herausgeschnitten aus dem schier endlosen Band. Antonio Presti hat eine Vision: das Tal zwischen Castel di Lucio und Castel di Tusa, etwa 25 kilometer östlich von Cefalù, soll zu einem Tal der Kunst werden. Vor beinahe zehn Jahren lieB der Bauunternehmer dort, wo es sich zum Meer hin öffnet, eine achtzehn Meter hohe Betonskulptur des italienischen Malers und Bildhauers Pietro Consagra errichten.



Seither kam ein halbes Dutzend Projekte hinzu, zum Teil ebenfalls von riesigem AusmaB etwa eine gewaltige Welle an einem Hang, ein zwanzig Meter hoher “Fensterrahmen“ am Strand und ein Labyrinth auf einer Bergkuppe. Über ein neues Werk verhandelt Presti zur Zeit mit Eduardo Chillida. Gleichzeitin aber soll die Kunst auch in die Häuser einziehen.

Presti sucht dafür Familien in den Dörfern, die Künstler für einige Monate oder gleich ein Jahr aufnehmen. Ein “Spanisches Dorf“, ein „Deutsches Dorf“, ein “Französisches Dorf“, schweben ihm vor, in denem jeweils Maler aus dem entsprechenden Land arbeiten. Die Ortschaften sollten zu Foren werden, in denen Künstler zusammentreffen, es aber auch zu einem Austausch mit den Bewohnem kommt. Das Malfest ist die erste Stufe auf dem Weg zur Verwirklichung dieses Traums. Einen Tag lang wenigstens hat er sich während der Veranstaltung erfüllt.

Was das Fest auszeichnet, ist die Vielfalt der Arbeiten. Die Palette der Maler reicht von Heimatkünstlern, die auf ihren Bildern uber Bergen die Sonne aufgehen lassen, bis zu gewaltigen “Drippings“, bei denen die Farbe freigebig über die Leinwand gespritzt wird. Junge Kunststudenten malen hier zum erstenmal im groben Format und empfinden ihren zweieinhalb Meter langen Teil der Leinwand mitunter als beindruckende Herausforderung. Für andere Künstler wird die Möglichkeit, sich auch über zehn Meter ausbreiten zu können, zur Befreiung von den Begrenzungen ihrer Studios.

Es wird mit Kreide gezeichnet, in Aeryl und Öl gemalt, und ein Videokünster, der ursprünglich das Fest dokumentieren wollte, benutzt eine Filmkassette als Druckstock und preBt ihren UmriB ein ums andere Mal in grellem Gelb auf eine leuchtendrote Fläche. Wo am Ende des Tages noch weiBe Flächen sind, toben sich schlieBlich die Kinder des Ortes mit den Farbresten aus. Nur wenige Künstler, die in diesem Jahr nach Pettineo kamen, sind auch über die Grenzen ihrer Heimat hinweg bekannt, vor allem begegnete man jungen Talenten. Um so überraschender war die Ausdruckskraft der meisten Arbeiten. Das liege an der inspirierenden Atmosphäre des fröhlichen Trubels, sagten die Künstler. Die Hoffnung, entdeckt zu werden, hatte keinen nach Pettineo gelockt.

Museumsleute und Galeristen, das war schon vorher bekannt, kamen nicht in den Ort, ebensowenig Touristen. Es sollte ein Fest für das Volk bleiben.






Die Mietpreise pro Tag/Person betragen in 2008/2009:
                  Kunstzimmer      Standardzimmer
                  b&b  HP           b&b  HB   
15.02.-01.03.     90  120           80   95 
01.03.-01.05.     105 125           90   99   
01.05.-06.06.     115 140           93   113  
06.06.-04.07.     125 145           98   118  
04.07.-01.08.     a. A.             100   123 
01.08.-05.09.     a. A.             a. A.
05.09.-31.10.     100  130          90  100       
Bemerkungen:

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